South Africa

Dezember 20, 2016 · South Africa
Leb wohl Südafrika!

Die erste Etappe unserer Reise geht zu Ende und wir verabschieden uns von diesem atemberaubenden Land, das uns mit seiner Schönheit und Vielfalt tief beeindruckt. Wir nehmen nicht nur unsere zwei Reiserucksäcke mit, sondern großartige Erinnerungen und einzigartige Erfahrungen, die wir nie vergessen werden und die auch unseren weiteren Weg beeinflussen.

Das Verkehrschaos in Johannesburg, die endlosen Straßen mit all ihren Potholes, die Blue Lady in den Mountains mit ihrer Farbenpracht im Sonnenuntergang, die brausende See in Durban, Wolkenbrüche in St. Lucia und die vielen neugierigen Äffchen, die uns auf unserer Reise immer wieder begleiteten. Wir staunten im Krüger Nationalpark über die Artenvielfalt und genossen wortlos den Untergang der großen orangenen Sonne am Horizont, während Elefanten, Giraffen und Hippos am Wasserloch tranken. Wir hatten „Hochgefühle“ weit oben in den Drakensbergen, vor der beeindruckenden Kulisse des Amphitheaters und auf dem Wahrzeichen Kapstadts: dem Tafelberg.  Das Bewusstsein winzig zu sein, erlebten wir an der Spitze Afrikas am Kap der guten Hoffnung und beim Anblick des über 800 Jahre alten Big Trees im Tsitsikamma National Park.

Wir nehmen in unseren Herzen unser kleines Pinguinbaby mit, um dessen Genesung sich so liebevoll in Port Elizabeth gekümmert wird.

Wir erschauderten beim Gebrüll der Löwen in der Auffangstation im Drakenstein Lionpark und genossen Wein und Oliven in den Weinbergen von Stellenbosch. Wir schwammen mit Pinguinen im kristallklaren Wasser in Simon‘s Town und erfuhren die liebevolle Gastfreundschaft im kleinen Surfer-Ort Jeffrey‘s Bay. Mit angehaltenem Atem kletterten wir durch enge Felsspalten in den Cango Caves und bestaunten die faszinierende Unterwasserwelt des Weißen Haies. Wir sahen die kulturellen und sozialen Unterschiede in diesem Land, die Rauheit genauso wie die Schönheit und Hoffnung.

Vielen Dank Südafrika, für all deine Wunder. Wir sehen uns wieder! 

Kapstadt

Cape Point & Kap der Guten Hoffnung

Der König der Tiere

Nachdem uns das Engagement und die Fürsorge der SAMREC Pinguin Auffangstation so begeisterte, entschieden wir uns in Stellenbosch nicht nur den Wein zu genießen, sondern auch eine Auffangstation für Löwen zu besuchen und somit ganz nebenbei das letzte uns noch fehlende Tier der berühmten Big Five hautnah zu erleben.

Der Lion Park beherbergt 32 Löwen, weiße Löwen und bengalische Tiger, welche aus verschieden tragischen Gründen in Freiheit nicht überleben würden. Die Tiere wurden aus privaten Kellerräumen, Zirkussen und vor dem Abschuss in privaten Jagdreservaten gerettet. In dem malerisch gelegenen Park können sie ihren Lebensabend verbringen und den Besuchern einen unvergesslichen Ausflug ermöglichen.

Auch hier beeindruckte uns die Hingabe und die Liebe mit der sich um die großen Katzen gekümmert wird.

Mehr Informationen über diese fantastische Organisation findet ihr unter: Drakenstein Lion Park

Gansbaai

Der Weiße Hai

Der Weiße Hai ist einer der ältesten Fische der Welt und mit einer Größe von bis zu sieben Meter auch ein gefürchteter Unterwasserbewohner.

Völlig zu Unrecht!

Wir waren beeindruckt, wie elegant und gleichzeitig vorsichtig sich dieses Meereswunder durch das Wasser bewegt. Sanft, geräuschlos und atemberaubend schön.  In Japan gilt eine Haiflosse als Delikatesse und in Südafrika ein Kieferknochen als nettes Souvenir. Verbunden mit der katastrophalen Verschmutzung der Ozeane hat dies zur Folge, dass der Bestand mittlerweile auf unter 500 Haie geschätzt wird.

Wir sollten wohl mehr Angst vor dem Aussterben dieses Zeitzeugen haben, als vor einem Lebewesen, das wie jedes andere auch, nur seinen Instinkten folgt.

Port Elizabeth

Warum jeder einen Pinguin haben sollte

In Afrika leben nur noch 45.000 Pinguine, 90 Prozent weniger als im Jahr 1956. 102 dieser Pinguine hat SAMREC (South African Marine Rehabilitation and Education Centre) in diesem Jahr nach Ölveschmutzungen, Flügelbrüchen, Malaria oder anderen Krankheiten und Verletzungen gerettet. Dabei finanziert sich die Organsiation allein durch Spenden und Freiwilligenarbeit. Mit viel Liebe und Hingabe werden die Patienten wieder auf die Beinchen gebracht um auf diesen danach in freier Wildbahn weiter durchs Leben zu ziehen. 

Umgerechnet 100 Euro kostet es einen kleinen Anzugträger aufzupäppeln und somit den Bestand des Afrikanischen Pinguines um ein weiteres Leben zu bereichern.  

Da wir glauben, dass jeder einen Pinguin haben sollte, findet ihr hier alle Links und Angaben zur Adoption. 

Über SAMREC:  SAMREC

Pinguinadoption:  Adopt a penguin

SAMREC bei Facebook:  Facebook

Pinguin-Fakten

  1. Der Afrikanische Pinguin wird auch als Brillenpinguin bezeichnet.
  2. Ein Pinguin futtert am Tag bis zu zwölf Fische.
  3. Pinguine haben Knie, diese verstecken sich jedoch unter ihrer dicken Fellschicht.
  4. Die Zeichnung des Fells ist bei jedem Pinguin individuell. Diese ändert sich trotz Fellwechsel ein Leben lang nicht.
  5. Das Geschlecht eines Pinguins kann man äußerlich nicht erkennen, sondern nur durch einen Bluttest. Vielleicht ist Boris also auch eine Rosi.
  6. Die Liebe zwischen zwei Pinguinen hält ein Leben lang.

Unsere Route

Unsere Unterkünfte in der Übersicht

Alle Unterkünfte außerhalb des Krüger Nationalparks  findet ihr in unserer: Unterkunftsliste .

Die Unterkünfte innerhalb des Krüger Nationalparks findet ihr unter: Unterkunftsliste Krüger Park.

Tipps & Tricks

Auto
  1. Potholes & Dirt Roads: Achtet auf einen umfänglichen Versicherungsschutz für euer Auto.
  2. Obacht, Linksverkehr: Das lernt ihr fix.
  3. Tankservice: Sitzenbleiben! Ihr solltet immer ein paar Rand Trinkgeld einstecken haben.
  4. Rarität Tankstelle: Lieber immer volltanken.
  5. Häufige Polizeikontrollen: Tragt euren Internationalen Führerschein bei euch.
  6. Freundliche Lichthupe: Gilt nicht zwangsläufig euch, sondern kann auch ein "Bitteschön" aus einem Überholvorgang auf der Gegenspur sein.
  7. Breite Seitenstreifen: Dürfen überfahren werden.
  8. Viele Stoppschilder: Unbedingt immer und bei jedem halten!
  9. Optimistische Routenplanung von Google & Co.: Plant mehr Zeit ein.
  10. Shit happens: Aber nicht für eure Reifen wenn ihr den manchmal sehr spitzen Elefantenkot umfahrt.
  11. Achtung Ei-Attacke: Falls euch ein Ei auf die Windschutzscheibe geworfen wird, bloß nicht den Scheibenwischer anschalten, danach sehr ihr nix mehr und darauf spekuliert der Dieb.
Selbstversorger
  1. Leitungswasser: In den meisten Fällen in Trinkwasserqualität.
  2. Alkohol: Nehmt euren eigenen Wein mit in das Restaurant. ( viele Restaurants haben keine Schanklizenz)
  3. Kulinarisches: Frisches Obst & Gemüse ist ebenso sensationell, wie das Essen an sich, dank seiner vielen kulturellen Einflüsse.
Alltägliches
  1. Kaltwäsche: Dafür aggressives Waschmittel - keine Lieblingskleidung auf die Reise mitnehmen.
  2. Nächtlicher Insektenbesuch: Mögliches Hilfsmittel: Moskitopyramide
  3. Unbeständiges Wetter: Allzweckkleidung hilft!
  4. Kreditkarte: Fast immer und überall akzeptiert.

Krüger Nationalpark & Panorama Route

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